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Was tun im Morbihan: 10 Naturaktivitäten zum Erleben

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Das bretonische Département verfügt über Landschaften von seltener Vielfalt. Vom Golfe du Morbihan, als Grand Site de France ausgezeichnet, bis zum Archipel Houat-Hoëdic durchqueren Sie einzigartige Ökosysteme. Nicht zu vergessen die berühmten Steinreihen von Carnac. Sie fragen sich, was man im Morbihan mit sanften Erlebnissen unternehmen kann?

Hier sind die 10 Aktivitäten, die Sie im Naturmodus direkt von Ihrem Ökocampingplatz aus erleben können!

Naturaktivitäten im Morbihan

1. Segeln im Golfe du Morbihan

Der Golfe du Morbihan gilt als eine der schönsten Buchten der Welt und lässt sich am besten vom Wasser aus entdecken. Entscheiden Sie sich für ein traditionelles Segelboot, einen restaurierten Sinago oder sogar ein Elektroboot ab Vannes oder Arradon. Sie fahren an der Île aux Moines vorbei, der größten Insel des Golfs, und genießen eine Nahaufnahme der Küstenkapellen.

Ein emissionsfreies Erlebnis, das man unbedingt erleben sollte!

2. Radfahren auf der Vélodyssée entlang der Küste

Die Vélodyssée durchquert den Morbihan entlang der Atlantikküste. Diese europäische Radroute verbindet die Bretagne mit der spanischen Grenze. Ab Vannes können Sie Damgan erreichen oder bis nach La Roche-Bernard weiterfahren, auf größtenteils flachen Wegen. Gesichert und familienfreundlich, eignet sie sich auch zum Verleih von Elektrofahrrädern.

3. Wandern auf dem GR34, dem Zollpfad

Der GR34 verläuft entlang der gesamten bretonischen Küste über fast 2000 km. Sein Morbihan-Abschnitt offenbart wilde Buchten, geheime Strände und windgepeitschte Klippen. Sie brechen für eine Stunde oder mehrere Tage auf, je nach Kondition. Der Pfad bleibt das ganze Jahr über begehbar. Fauna und Flora ändern sich im Laufe der Jahreszeiten, was zur Wiederkehr einlädt.

4. Zwischen den Steinreihen von Carnac wandern

Die Steinreihen von Carnac bilden die größte megalithische Stätte der Welt. Sie zählen etwa 3000 Menhire, die vor fast 7000 Jahren errichtet wurden. Drei große Felder (Ménec, Kermario, Kerlescan) lassen sich zu Fuß über markierte Wege entdecken. Der Zugang bleibt reguliert, um die Stätte zu erhalten, mit freien Besichtigungen im Winter und geführten Touren im Sommer. Ein respektvoller, fußabdruckfreier Besuch, der direkt in die Vorgeschichte eintaucht.

Unser Favorit: Carnac bei Sonnenaufgang außerhalb der Saison besuchen, wenn das streifende Licht die Menhire beleuchtet und Besucher rar sind. Ein magisches Licht auf dem Stein, eine fast sakrale Stille und die Gelegenheit für eine meditative Wanderung zwischen den Reihen. Bringen Sie einen Pullover mit, der bretonische Morgenwind bleibt selbst im April frisch!

5. Übersetzen nach Belle-Île, Houat oder Hoëdic

Drei bretonische Inseln erreichen Sie mit dem Boot ab Quiberon. Belle-Île, die größte der Bretagne, lässt sich mit dem Rad zwischen Sauzon und Le Palais erkunden. Houat und Hoëdic, unauffälliger, entdeckt man in wenigen Stunden zu Fuß. Denken Sie daran, Ihr Auto auf dem Festland zu lassen und auf der Insel sanfte Fortbewegung zu bevorzugen. Mehrere Reedereien bedienen diese Inseln das ganze Jahr über, mit verstärkter Frequenz in der Sommersaison.

umweltverantwortliche Aktivitäten Morbihan

6. Vogelbeobachtung in den Marais de Séné

Laut der Réserve naturelle des marais de Séné besuchen mehr als 220 Vogelarten dieses geschützte Gebiet, das nur wenige Kilometer von Vannes entfernt liegt. Je nach Jahreszeit können Sie dort Reihern, Löfflern oder Watvögeln begegnen. Das Reservat bietet markierte Wege, Beobachtungsstationen und kommentierte Ausflüge mit Naturforschern. Es ist ein echtes lebendiges Museum, um die Artenvielfalt des Golfs zu verstehen.

Denken Sie daran, Ihr Fernglas mitzubringen, um den Besuch voll auszukosten!

7. Vannes und seine mittelalterliche Altstadt besuchen

Als Präfektur des Départements vereint Vannes Stadtmauern aus dem 14. Jahrhundert, Fachwerkhäuser und blühende Gärten. Die Altstadt lässt sich in wenigen Stunden zu Fuß entdecken, ohne Auto. Nutzen Sie die Gelegenheit, die überdachte Markthalle Les Lices zu besuchen, wo Sie Erzeuger und Fischhändler finden. Die Stadt ist auch ein hervorragender Ausgangspunkt, um den Golf zu Fuß oder mit dem Rad zu erreichen.

Ein kultureller und nachhaltiger Zwischenstopp, den man in jeden bretonischen Aufenthalt einplanen sollte.

8. Kajakfahren in der Ria d’Étel

Die Ria d’Étel bildet einen einzigartigen inneren Meeresarm, reich an Vögeln und Austernzüchtern. Das Kajak erlaubt es, ihre Mäander lautlos hinaufzufahren, ohne die Tierwelt zu stören. Mehrere Anbieter verleihen Ausrüstung und organisieren begleitete Ausflüge bei Flut. Sie können auf der Île de Saint-Cado anlegen, berühmt für ihre Kapelle und ihre weißen Häuser.

Eine für Anfänger geeignete Aktivität, ideal für die ganze Familie.

9. Lokale Produkte auf bretonischen Märkten probieren

Der Morbihan zählt Dutzende Wochenmärkte, vom Markt in Vannes bis zu dem in Carnac. Dort finden Sie Galettes, Kouign-amann, Austern aus der Ria d’Étel und Hofcidre. Direkt bei den Erzeugern zu kaufen verringert den CO2-Fußabdruck und unterstützt die lokale Wirtschaft. Mehrere Märkte vereinen mittlerweile ausschließlich Erzeuger im Direktverkauf. Ein köstliches Erlebnis, verwurzelt in der Region.

10. Durch die charaktervollen Dörfer spazieren

Das Département zählt mehrere Petites Cités de Caractère, wie Rochefort-en-Terre, Malestroit oder La Roche-Bernard. Diese Dörfer bewahren ein seltenes architektonisches Erbe, mit Fachwerkhäusern, gepflasterten Gassen und alten Kapellen. Rochefort-en-Terre, als Plus Beau Village de France ausgezeichnet, lässt sich in Ruhe zu Fuß in 2 Stunden besichtigen. Nutzen Sie die Gelegenheit, lokale Handwerker zu treffen und die im Ort ansässigen Keramikwerkstätten zu besuchen.

Eine zeitlose Auszeit, ohne Lärm und ohne Auto.

Jetzt, wo Sie wissen, was man im Morbihan unternehmen kann, suchen Sie eine Unterkunft, die diesen geschützten Landschaften gerecht wird? Buchen Sie Ihren nächsten Ökocampingplatz im Morbihan und genießen Sie einen öko-zertifizierten Rahmen ganz nah an den Naturstätten des Départements.

FAQ – Was tun im Morbihan

Was ist die beste Reisezeit für den Morbihan?

Die beste Reisezeit für den Morbihan liegt zwischen Mai und September, mit mildem Klima und langen Tagen. Mai und Juni erlauben es, dem sommerlichen Andrang zu entgehen, während im September das Wasser noch angenehm temperiert bleibt. Der Winter bleibt angenehm für Wanderungen auf dem GR34, mit lebendiger Natur und Unterkünften zu reduzierten Preisen.

Muss man für Belle-Île, Houat oder Hoëdic reservieren?

Ja, es wird dringend empfohlen, Ihre Überfahrten nach Belle-Île, Houat oder Hoëdic zu reservieren, besonders in der Sommersaison. Die Boote sind zwischen Juli und August schnell ausgebucht, insbesondere ab Quiberon. Die Reservierung erfolgt direkt auf den Websites der Reedereien. In der Nebensaison bleibt die Flexibilität größer.

Kann man den Morbihan ohne Auto besuchen?

Absolut, den Morbihan ohne Auto zu besuchen, bleibt dank Zug, BreizhGo-Bussen und Booten möglich. Vannes, Auray und Lorient sind ab Paris, Nantes oder Rennes mit dem Zug erreichbar. Vor Ort bedient das BreizhGo-Netz die wichtigsten Küstengemeinden. Der Fahrradverleih ergänzt diese sanfte Mobilität mühelos, ideal, um das Département CO2-arm zu entdecken.

Ist der Morbihan für Familien mit Kindern geeignet?

Ja, der Morbihan eignet sich besonders für Familien mit Kindern dank seiner überwachten Strände und gesicherten Radwege. Kinder werden die Bootsausflüge im Golf, die Entdeckung der Megalithen von Carnac und die begleiteten Naturausflüge lieben. Zahlreiche öko-zertifizierte Campingplätze verfügen über Spielbereiche und Kinderclubs.

Quellen:

  • Fremdenverkehrsamt des Golfe du Morbihan: https://www.golfedumorbihan.bzh
  • Regionaler Naturpark Golfe du Morbihan: https://www.parc-golfe-morbihan.bzh
  • Nationales Naturreservat Marais de Séné: https://www.reservedesene.com
  • Tourisme Bretagne: https://www.tourismebretagne.com
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