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Roadtrip durch Frankreich: 10 Natur-Etappen zum Erleben

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Von den schwindelerregenden Schluchten des Südens bis zu den Vulkanen der Auvergne, von den wellenumtosten bretonischen Küsten bis zu den alpinen Seen mit reinem Wasser entfaltet Frankreich eine seltene landschaftliche Vielfalt auf einem einzigen Territorium. Ein Roadtrip durch Frankreich ermöglicht es, diese Wunder in Ihrem eigenen Rhythmus miteinander zu verbinden und dabei möglichst naturnah zu übernachten. Bereiten Sie Ihre Route vor, zwischen Wanderungen, Baden und verantwortungsvollem Biwakieren?

Unsere Auswahl von zehn Etappen führt Sie von einer Region zur anderen, mit einem zertifizierten Öko-Campingplatz an jedem Halt, um im Einklang mit der Natur zu reisen!

Roadtrip durch Frankreich

Gorges du Verdon: der größte Canyon Europas

Von dem gleichnamigen Fluss ausgehöhlt, stürzen sich die gorges du Verdon stellenweise über 700 Meter zwischen Kalksteinklippen. Die Stätte zieht jährlich rund eine Million Besucher an, die von ihrem smaragdgrünen Wasser verzaubert werden. Die Route des Crêtes und die Corniche Sublime bieten herrliche Aussichtspunkte, während der lac de Sainte-Croix, der drittgrößte See Frankreichs, sich für Kanufahrten und Baden eignet. Dies ist eine spektakuläre erste Etappe, um einen Roadtrip durch Frankreich zu beginnen.

Der Favorit der Besucher: die Kanufahrt am Fuß der Klippen, ausgehend vom lac de Sainte-Croix.

Entdecken Sie unsere Natur-Campingplätze in den Gorges du Verdon!

Dune du Pilat: die höchste Sanddüne Europas

Gegenüber der Sandbank banc d’Arguin, am Eingang des bassin d’Arcachon, erhebt die dune du Pilat einen Sandberg, der auf etwa 110 Meter aufragt. Es ist die höchste Düne Europas, in ständiger Bewegung durch Wind und Gezeiten. Vom Gipfel aus umfasst der Blick auf der einen Seite den Wald der Landes und auf der anderen den Ozean. Der Aufstieg belohnt die Anstrengung mit einem einzigartigen Panorama, das man am besten bei Sonnenuntergang genießt, wenn das Licht den Sand golden färbt.

Der Favorit der Besucher: der Sonnenuntergang vom Kamm aus, zwischen Ozean und Pinienwald.

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Mont-Saint-Michel: die Abtei inmitten der großen Gezeiten

Auf seinem Felsen am Ende einer Bucht gelegen, die von den größten Gezeiten Europas erfasst wird, erhebt der Mont-Saint-Michel seine tausendjährige Abtei gen Himmel. Als Unesco-Weltkulturerbe verzaubert er durch den Kontrast zwischen Meer, Watt und gotischer Turmspitze. Die von einem Guide begleitete Durchquerung der Bucht zu Fuß offenbart ein einzigartiges Ökosystem aus Treibsand und Salzwiesen. Dies ist eine geschichtsträchtige Etappe, die auf der Route zwischen Bretagne und Normandie eingeplant werden sollte.

Der Favorit der Besucher: die geführte Durchquerung der Bucht, barfuß im Sand, mit Blick auf den Mont.

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Presqu’île de Crozon: die wilden Klippen des Finistère

Vorgeschoben in den Atlantik, mitten im Parc naturel régional d’Armorique, reiht die presqu’île de Crozon zerklüftete Klippen, geheime Strände und windgepeitschte Heidelandschaften aneinander. Die pointes de Pen-Hir und de Dinan zählen zu den schönsten Panoramen der Bretagne, mit ihren im Meer aufragenden Felsen. Die Küstenpfade des GR34 verlaufen durch eine unberührte Natur, ideal zum Wandern. Diese bretonische Etappe verleiht einem Roadtrip durch Frankreich eine Portion Meeresluft und Weite.

Der Favorit der Besucher: die pointe de Pen-Hir und ihre Tas de Pois, jene Felsen, die sich vor der Küste erheben.

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Gorges de l’Ardèche: mit dem Kanu unter dem Pont d’Arc

Als Naturschutzgebiet von nationaler Bedeutung ziehen sich die gorges de l’Ardèche über 30 Kilometer Mäander zwischen Kalksteinklippen mit Höhlen. Der Pont d’Arc, ein natürlicher Bogen mit 54 Metern Spannweite, markiert den Eingang des Canyons. Die Kanufahrt bleibt die Hauptattraktion, auf einem klaren Wasser, das von Kiesstränden gesäumt wird. Die Aussichtspunkte der Panoramastraße bieten Nicht-Paddlern spektakuläre Blicke auf den Fluss. Es ist ein ideales Naturspielfeld für sportliche Familien.

Der Favorit der Besucher: die Kanufahrt unter dem Bogen des Pont d’Arc, mit der Strömung.

Route des Crêtes des Vosges: die Panoramen des Grand Est

Mitten im massif des Vosges verläuft die Route des Crêtes entlang einer Kette abgerundeter Gipfel, sogenannter Ballons. Diese Höhenstrecke verbindet die Hochweiden, die Ferme-Auberges und die Bergseen, mit Ausblicken, die bei klarem Wetter bis zum Schwarzwald und den Alpen reichen. Der Grand Ballon, der höchste Gipfel des Massivs, bildet den Höhepunkt. Zwischen Tannenwäldern und Hochgebirgswiesen bringt diese Etappe Frische und weite Horizonte in eine Route durch den Osten Frankreichs.

Der Favorit der Besucher: die Marcaire-Mahlzeit in einer Ferme-Auberge der Hochweiden, mit Blick auf die Ballons.

Volcans d’Auvergne: die chaîne des Puys, Unesco-Welterbe

Auf rund dreißig Kilometern aufgereiht, zeichnen die achtzig Vulkane der chaîne des Puys eine weltweit einzigartige Landschaft. Der puy de Dôme, zu Fuß oder mit einer Zahnradbahn erreichbar, überragt die Region von seinen 1465 Metern Höhe. Die bewaldeten Kegel, die Krater und die vulkanischen Panoramen bilden eine großartige geologische Etappe, zwischen Wandern und Gleitschirmfliegen.

Der Favorit der Besucher: das 360°-Panorama auf die Vulkankegel vom Gipfel des puy de Dôme aus.

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Calanques de Cassis: die Buchten des Nationalparks

Zwischen Marseille und Cassis schützt der Parc national des Calanques eine Perlenkette eingeschnittener Buchten zwischen weißen Klippen und Pinien. Die türkisfarbenen Gewässer der calanques d’En-Vau, de Port-Pin und de Sormiou erreicht man zu Fuß über steile Pfade oder mit dem Boot vom Hafen von Cassis aus. Diese erhaltene mediterrane Landschaft setzt Regeln, um eine fragile Natur zu schützen, mit im Sommer teilweise reglementiertem Zugang. Es ist eine Etappe zum Baden und Wandern, die jeden Roadtrip durch Frankreich in der Provence nachhaltig prägt.

Der Favorit der Besucher: die Ankunft zu Fuß oberhalb der calanque d’En-Vau, mit ihrem türkisfarbenen Wasser darunter.

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La Camargue: das wilde Delta der rosa Flamingos

Zwischen den beiden Armen der Rhône und dem Mittelmeer entfaltet die Camargue ein als Parc naturel régional klassifiziertes Delta aus Lagunen, Sümpfen und Reisfeldern. Dieses einzigartige Gebiet beherbergt rosa Flamingos, Stiere und die berühmten weißen Pferde, in einer von Wasser und Salz geformten Natur. Die Vogelbeobachtungsstationen des parc du Pont de Gau ermöglichen die Annäherung an eine außergewöhnliche Vogelwelt. Mit dem Fahrrad oder zu Pferd durchquert man diese flachen Weiten unter Achtung eines geschützten und empfindlichen Ökosystems.

Der Favorit der Besucher: der Flug der rosa Flamingos über den Lagunen, im Licht der untergehenden Sonne.

Lac d’Annecy: reines Wasser am Fuße der Alpen

Als einer der reinsten Seen Europas bekannt, schimmert der lac d’Annecy am Fuße der Savoie-Berge. Ein 40 Kilometer langer Grünweg umrundet ihn, mit dem Fahrrad oder zu Fuß, entlang eines klaren, zum Baden geeigneten Wassers. Die Dörfer Talloires und Duingt, das château de Menthon und die angelegten Strände säumen seine Ufer. Diese letzte alpine Etappe vereint Wassersport, Radtourismus und Bergpanoramen, in einem dank vorbildlichem Wassermanagement erhaltenen Rahmen.

Der Favorit der Besucher: die Fahrradrundfahrt um den See auf dem Grünweg, zwischen türkisfarbenem Wasser und Gipfeln.

Sie haben nun die zehn schönsten Natur-Etappen für einen Roadtrip durch Frankreich, von den gorges du Verdon bis zum lac d’Annecy. Buchen Sie jetzt Ihre Aufenthalte in unseren Campingplätzen und durchqueren Sie Frankreich von einer Natursehenswürdigkeit zur anderen, im Einklang mit einem verantwortungsvollen Ansatz!

FAQ – Roadtrip durch Frankreich

Wie viel Zeit sollte man für einen Roadtrip durch Frankreich einplanen?

Das hängt ganz von den gewählten Etappen ab. Rechnen Sie mit zwei bis drei Nächten pro großer Region, um die Sehenswürdigkeiten zu genießen, ohne zu viel Zeit auf der Straße zu verbringen. Eine vollständige Route durch mehrere Regionen lässt sich über zwei bis drei Wochen auskosten.

Welche Jahreszeit eignet sich am besten für einen Natur-Roadtrip?

Der Frühling und der Herbstanfang bieten milde Temperaturen und einen moderaten Andrang an den meisten Orten. Der Sommer eignet sich für Badeausflüge, erfordert aber, Unterkünfte im Voraus zu buchen und den Andrang in den Schluchten und Buchten einzuplanen.

Kann man einen Roadtrip durch Frankreich umweltfreundlich gestalten?

Ja, indem man lange Fahretappen begrenzt, vor Ort sanfte Mobilität bevorzugt und zertifizierte Unterkünfte wählt. Zahlreiche Campingplätze mit verantwortungsvollem Engagement säumen die großen Naturregionen.

Muss man Campingplätze im Voraus für einen Roadtrip buchen?

In der Hochsaison wird dringend empfohlen, im Voraus zu buchen, besonders in der Nähe der meistbesuchten Orte. Vorausplanung ermöglicht es, Stellplätze in zertifizierten Campingplätzen zu sichern, die im Sommer in touristischen Regionen oft ausgebucht sind.

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