Die Dordogne, im Périgord gelegen, verbindet UNESCO-Welterbe mit gut erhaltenen mittelalterlichen Dörfern. Ihr Fluss lässt sich mit dem Kanu befahren und offenbart seltene Panoramen. Für einen verantwortungsvollen Naturaufenthalt bevorzugen Sie sanfte Aktivitäten: Paddeln, Radfahren auf den Grünwegen, Fußbesichtigungen der Bastiden. Sie fragen sich, womit Sie anfangen sollen?
Hier ist ein Überblick über die Highlights und gute Tipps von Ihrem Ökocampingplatz aus, um die Region verantwortungsvoll zu genießen.

Die Naturaktivitäten in der Dordogne verbinden Fluss, Wald und Dörfer. Die Dordogne lässt sich auf ausgewiesenen Abschnitten mit dem Kanu befahren, insbesondere zwischen Vitrac und Beynac. Diese 12 Kilometer lange Strecke durchquert den Périgord noir, mit Blick auf die Schlösser vom Wasser aus.
An Land ergänzen weitere Erlebnisse die Entdeckung:
Laut UNESCO umfasst das Vézère-Tal 15 gelistete prähistorische Stätten. Lascaux bleibt die berühmteste. Die Originalhöhle ist seit 1963 für die Öffentlichkeit geschlossen, um die Malereien zu erhalten. Eine originalgetreue Nachbildung, Lascaux IV, gibt die Fresken bei Montignac originalgetreu wieder.
In Les Eyzies-de-Tayac, der Welthauptstadt der Vorgeschichte, versammelt das Musée national eine bedeutende Sammlung. Die Grotte de Font-de-Gaume zeigt die letzten öffentlich zugänglichen polychromen Malereien in Frankreich. Der Besuch erfolgt in kleinen Gruppen, um die Stätte zu erhalten.
Unser Favorit: Lascaux IV lässt sich hervorragend mit dem Abri du Cap Blanc kombinieren. Diese Stätte liegt 15 Autominuten entfernt und zeigt einen einzigartigen geschnitzten Fries. Der Kontrast zur Hochtechnologie von Lascaux IV macht den Besuch zur idealen Ergänzung. Buchen Sie Ihre Zeitfenster online: der Empfang bleibt bewusst begrenzt!
Der Périgord zählt über 1.000 Schlösser und 10 Dörfer, die zu den schönsten Frankreichs zählen. Für einen ersten Besuch bevorzugen Sie die Highlights des Périgord noir.

Das Terroir des Périgord lässt sich ebenso auf den Märkten wie bei den Erzeugern genießen. Die Walnuss des Périgord trägt eine geschützte Ursprungsbezeichnung. Sie wird in unzähligen lokalen Rezepten verarbeitet, von Salaten bis zu Kuchen.
Die schwarzen Trüffel, auch schwarze Diamanten genannt, werden auf den Märkten von Sarlat und Sainte-Alvère verkauft. Die Saison erstreckt sich von Dezember bis Februar. Foie gras, Trüffel und Weine aus Bergerac vervollständigen die Karte des kulinarischen Périgord, neben Steinpilzen und Esskastanien im Herbst.
Um direkt mit den Erzeugern in Kontakt zu treten, gibt es mehrere Möglichkeiten:
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Die beste Reisezeit für die Dordogne liegt zwischen Mai und September. Mai und Juni bringen intensives Grün und weniger Andrang an den geschützten Stätten. Juli und August konzentrieren das Programm mit Nachtmärkten und Festivals. September bleibt ideal für Kanufahrten und Besichtigungen ohne Andrang.
Rechnen Sie mit mindestens 5 Tagen, um die Dordogne ohne Hetze zu besichtigen. Diese Zeit erlaubt es, 1 Kanufahrt, 2 prähistorische Besichtigungen und 3 mittelalterliche Dörfer zu kombinieren. Um bis in den Norden des Départements oder in den Périgord-Limousin zu gelangen, planen Sie besser eine volle Woche ein.
Die schönsten Dörfer der Dordogne konzentrieren sich im Périgord noir. Sarlat-la-Canéda, Domme, La Roque-Gageac, Beynac-et-Cazenac und Castelnaud-la-Chapelle bilden das Herzstück der Route. Im Périgord vert sticht Saint-Jean-de-Côle mit seinen Schieferdächern hervor. Jedes lässt sich in einem halben Tag zu Fuß besichtigen.
Ja, Lascaux IV empfängt Besucher auch ohne vorherige Reservierung. Der Online-Ticketkauf wird in der Hochsaison jedoch dringend empfohlen. Die Zeitfenster sind im Juli und August schnell ausgebucht, besonders an Regentagen. Eine Ankunft am Vormittag erhöht Ihre Chancen auf die gewünschte Besichtigung.
Die typischen Produkte aus dem Périgord, die man mitbringen sollte, sind Walnüsse in allen Formen, Foie gras mit g.g.A.-Kennzeichnung, Konserven von Confit und Magret, getrocknete Steinpilze und Weine aus Bergerac oder Monbazillac. Die Märkte von Sarlat bieten die größte Auswahl direkt von den Erzeugern.
Sich ohne Auto in der Dordogne fortzubewegen bleibt dank der TER-Linien zwischen Périgueux, Bergerac und Sarlat möglich. Der Grünweg entlang der Dordogne verbindet mehrere Dörfer über 140 Kilometer mit dem Rad. Im Sommer bedienen touristische Shuttlebusse die wichtigsten Stätten. In ländlichen Gebieten hilft oft die lokale Mitfahrzentrale weiter.
Quellen: