Der Tourismus ist laut ADEME für fast 11 % der französischen Treibhausgasemissionen verantwortlich. Umweltbewusstes Verhalten im Urlaub senkt den eigenen Fußabdruck, ohne auf den Genuss des Aufenthalts zu verzichten. Auf dem Programm: einfache Verhaltensweisen bei Wasser, Abfall, sanfter Mobilität und der Wahl der Unterkunft.
Hier sind 12 konkrete Gewohnheiten, die Sie schon bei Ihrer nächsten Abreise in einen Ökocampingplatz übernehmen können!

Der Urlaub belastet die Umwelt erheblich: lange Fahrten, erhöhter Wasserverbrauch, zusätzlicher Abfall. Laut ADEME erzeugt der Tourismus fast 11 % der französischen CO2-Emissionen. Umweltbewusstes Verhalten im Urlaub erlaubt es also, den Aufenthalt voll zu genießen, ohne diese Bilanz zu verschlechtern.
Diese kleinen Gewohnheiten haben in ihrer Gesamtheit eine reale Wirkung. Millionen Franzosen reisen jeden Sommer. Jede vervielfachte Geste verändert den touristischen Druck auf die am stärksten frequentierten Gebiete.
Unsere Website erleichtert dieses Vorgehen, indem sie ausschließlich ökologische Einrichtungen listet. Regenwassersammler, Solarpaneele, systematische Mülltrennung: diese Ausstattung macht gute Praktiken zugänglich, ohne zusätzlichen Aufwand.
Hier sind 12 Umweltgesten, gegliedert in 4 wesentliche Bereiche:
Drei einfache Verhaltensweisen für diesen vorrangigen Bereich:
Drei Gewohnheiten, die Sie sich gleich bei der Ankunft auf dem Campingplatz aneignen sollten:
Drei Möglichkeiten, den Fußabdruck der Fortbewegung zu senken:
Drei Gesten, um das besuchte Gebiet zu respektieren:
Unser Praxistipp: Beginnen Sie am ersten Tag mit 3 oder 4 Umweltgesten und fügen Sie im Laufe des Aufenthalts weitere hinzu, um die Gewohnheiten dauerhaft zu verankern.

Der Markt für nachhaltigen Tourismus zieht zahlreiche Versprechen an, manche davon leer. Drei seriöse Zertifizierungen garantieren ein echtes Umweltengagement, das durch unabhängige Audits überprüft wird.
Möchten Sie Ihren nächsten Urlaub in einen mit Ihren Werten übereinstimmenden Aufenthalt verwandeln? Wir listen mehr als 430 zertifizierte Einrichtungen in den 13 Regionen des französischen Mutterlands. Finden Sie den Campingplatz, der Ihnen Ihre Umweltgesten erleichtert, vom Pays Basque bis zur Provence!
Die 5 wichtigsten Umweltgesten auf dem Campingplatz betreffen Wasser, Abfall, sanfte Mobilität, lokale Ernährung und Artenvielfalt. Duschen Sie kurz, drehen Sie den Hahn zu, trennen Sie Ihren Müll, verwenden Sie eine Trinkflasche und bevorzugen Sie das Fahrrad. Diese Verhaltensweisen decken den Großteil der Umweltauswirkungen eines Aufenthalts ab.
Um den CO2-Fußabdruck der Anreise zu begrenzen, bevorzugen Sie den Zug. Er stößt auf langen Strecken fast 30-mal weniger CO2 aus als das Auto. Fahrgemeinschaften bleiben eine gute Alternative, wenn der Zug nicht verfügbar ist. Ein Reiseziel in Ihrer Nähe zu wählen, bleibt der wirksamste Hebel, um die Gesamtauswirkung zu senken.
Ja, Umweltgesten werden in einem zertifizierten Campingplatz deutlich einfacher. Die Ausstattung ist bereits vorhanden. Man findet dort Mülltrennung, nachhaltiges Mobiliar, wassersparende Duschen und Solarpaneele. Das Personal sensibilisiert die Urlauber und bietet sanfte Aktivitäten wie Wandern oder natürliches Baden an.
Um Kinder für Umweltgesten zu sensibilisieren, verwandeln Sie jede Handlung in ein Spiel. Wer duscht am schnellsten? Wer entdeckt die meisten Abfälle am Strand? Beziehen Sie sie in die Einkäufe auf dem Markt und die tägliche Mülltrennung mit ein. Viele Ökocampingplätze bieten Naturanimationen an, die dieses Lernen ergänzen.
Das Écolabel Européen ist eine öffentliche Zertifizierung, die von der AFNOR vergeben wird. Ihre Kriterien sind auf Ebene der Europäischen Union harmonisiert. Die Clef Verte ist ein privates internationales Label, das in mehr als 60 Ländern vertreten ist. Sie wird von der Foundation for Environmental Education verwaltet. Beide garantieren ein seriöses Vorgehen, doch das Écolabel bleibt in Frankreich seltener und anspruchsvoller.
Absolut, das Mobilheim mit Klimaanlage bleibt mit einem umweltbewussten Ansatz vereinbar. Stellen Sie die Klimaanlage auf mindestens 26 °C ein, schalten Sie sie aus, sobald Sie das Haus verlassen, und schließen Sie Fensterläden und Fenster in den heißen Stunden. Lüften Sie morgens und bevorzugen Sie den Ventilator, wenn die Außentemperatur es erlaubt.
Quellen: