Ein Familiencamping-Urlaub erfordert einige vorausschauende Entscheidungen: die passende Unterkunft, die geplanten Aktivitäten und die richtige Ausrüstung. Mit dem richtigen Öko-Campingplatz genießen die Kinder eine geschützte Naturumgebung, die Eltern kommen zur Ruhe und die ganze Familie findet fernab der Bildschirme wieder zueinander. Von der Wahl des Geländes über die ideale Reisetasche bis hin zu den Animationen vor Ort und der praktischen Vorbereitung, unsere Tipps decken das Wesentliche ab, um Ihren Urlaub in einen gemeinsamen Erfolg zu verwandeln!

Die Wahl eines für die ganze Familie geeigneten Campingplatzes beruht auf drei Kriterien: der Sicherheit der Kinder, der Qualität der Ausstattung und dem ökologischen Engagement des Ortes. Die mit Clef Verte oder Écolabel Européen zertifizierten Einrichtungen bieten konkrete Garantien für Wassermanagement, Mülltrennung und Erhaltung der Biodiversität. Auf unserer Website können Sie über 430 Einrichtungen nach ihren Zertifizierungen und nachhaltigen Ansätzen filtern. Auch die Größe des Campingplatzes zählt: ein überschaubares Gelände eignet sich besser für kleine Kinder, die sich dort selbstständig bewegen können. Prüfen Sie außerdem das Vorhandensein altersgerechter Animationen und gesicherter Spielplätze. Praktische Dienstleistungen (Waschsalon, Bio-Lebensmittelladen, Fahrradverleih) erleichtern das tägliche Familienleben erheblich.
Vier Unterkunftsformen dominieren in umweltbewussten Campingplätzen: Mobilheim, Glamping, Chalet und unbebauter Stellplatz. Die Wahl hängt vom Alter der Kinder, dem Budget und dem gewünschten Komfort ab.
Das Mobilheim bleibt die vielseitigste Option, um mit kleinen Kindern zu verreisen. Ausgestattete Küche, echtes Badezimmer und getrennte Schlafzimmer erleichtern die unterschiedlichen Rhythmen von Erwachsenen und Kleinkindern. Die Preise variieren stark je nach Saison und Komfort, von familiären Einsteigermodellen bis zu Premium-Versionen für 6 Personen im Juli-August.
Glamping (Lodgezelte, Baumhäuser, Jurten) begeistert Familien, die Authentizität suchen, ohne auf Komfort zu verzichten. Bezogene Betten, Möbel aus lokalem Holz und nachhaltige Materialien sind in zertifizierten Einrichtungen der Standard. Diese Form eignet sich besonders für Kinder ab 5 Jahren, die die Magie einer Nacht mitten in der Natur zu schätzen wissen.
Der unbebaute Stellplatz eignet sich für gut ausgerüstete Familien: Zelt, Van oder Wohnwagen finden hier ihren Platz zum günstigsten Preis, ab 160 € pro Woche laut Angaben des Portals. Als schlichteste Variante bleibt er ideal, um Kindern schon in jungen Jahren umweltbewusstes Verhalten zu vermitteln.

Sanfte Outdoor-Aktivitäten bilden das Herzstück eines gelungenen Aufenthalts in einem umweltbewussten Camping. Sie respektieren die Umwelt, bleiben für jedes Alter zugänglich und schaffen gemeinsame Familienerinnerungen. Hier sind die Aktivitäten, die für einen unvergesslichen Campingurlaub zu bevorzugen sind:
Unsere Tipps: Wechseln Sie morgens sportliche Aktivitäten mit ruhigen Zeiten am Nachmittag ab, um die Energie aller zu schonen. Vergessen Sie nicht, einmal pro Woche einen halben Tag frei zu lassen: Die schönsten Erinnerungen entstehen oft aus spontanen Momenten rund um den Campingplatz.
Eine gute Vorbereitung verwandelt einen Familiencamping-Aufenthalt in einen gemeinsamen Erfolg. Die Ausrüstung vorausplanen, die Mahlzeiten organisieren und die richtigen Umweltgesten anwenden vermeidet die meisten Ärgernisse vor Ort. Hier ist die wichtigste Checkliste, die Sie vor der Abreise abhaken sollten:
Ihr nächster Familiencamping-Urlaub beginnt mit der Wahl einer Einrichtung, die sich wirklich für den Planeten einsetzt. Vergleichen Sie auf unserer Website über 430 zertifizierte Campingplätze in den 13 Regionen Frankreichs! Bereit, mit der ganzen Sippschaft ins Herz der Natur aufzubrechen?
Es gibt kein striktes Mindestalter, um mit der Familie campen zu gehen. Babys passen sich schon ab wenigen Monaten an, sofern man ein für ihren Komfort ausgestattetes Mobilheim wählt. Kleine Kinder ab 3 bis 4 Jahren profitieren voll von den vor Ort angebotenen Animationen. Für Übernachtungen im Zelt sollte man eher bis 5 bis 6 Jahre warten.
Zwischen Camping und Feriendorf bietet das Familiencamping mehr Freiheit, direkten Kontakt zur Natur und oft günstigere Preise. Das Feriendorf setzt stärker auf betreute Animationen und Rundum-sorglos-Pakete. Für umweltbewusste und für Kinder lehrreiche Ferien bleibt das Camping in Sachen Naturerlebnis unschlagbar.
Eine Woche Familiencamping beginnt laut Angaben des Portals bei 160 € für einen unbebauten Stellplatz und steigt bis zu 1.145 € für ein Premium-Mobilheim im Juli-August. Außergewöhnliches Glamping (Baumhaus, Jurte, Lodge) liegt in der Regel im oberen Preissegment. Die Nebensaison bleibt für die ganze Familie am wirtschaftlichsten.
Ja, mit der Familie außerhalb der Saison campen zu gehen ist durchaus möglich und sogar empfehlenswert. Die Monate Mai, Juni und September bringen ein angenehmes Klima, weniger Andrang und deutlich günstigere Preise. Prüfen Sie jedoch die Öffnungszeiten des Campingplatzes, da manche umweltbewussten Einrichtungen ihre Dienste zwischen November und April schließen.
Haustiere sind in den meisten französischen Öko-Campingplätzen erlaubt, unter bestimmten Bedingungen: aktueller Impfausweis, Leinenpflicht, Tagesaufpreis. Manche Glamping-Unterkünfte lehnen Tiere jedoch ab, um die Sauberkeit der Textilien zu wahren. Prüfen Sie die Richtlinie der Einrichtung direkt im Beschreibungsblatt, bevor Sie buchen.
Ja, die große Mehrheit der Öko-Campingplätze bietet ein Schwimmbad (manchmal beheizt oder überdacht), Tagesanimationen und einen Kinderclub in der Saison. Sie bevorzugen jedoch überschaubare Anlagen und ein verantwortungsvolles Wassermanagement, teils mit natürlichen Badebecken ohne Chlor.
Familiencampingplätze bieten Wandern, Radfahren, Klettern in Bäumen, Abenteuerparcours im Wald, Gemeinschaftsspiele und betreute Sportanimationen an. Anlagen am Meer ergänzen dies oft mit Segeln, Paddeln oder Kanu, während solche in Flussnähe auf Naturbaden und Canyoning setzen. Das Programm variiert je nach Region und Größe der Anlage.
Quellen: